Türkei: Falscher Politiker gewählt

Rundum in unseren gemässigten Breiten wird die Wahl des Präsidialsystems in der Türkei scharf kritisiert. Da wird Ja-Wählern in Deutschland und der Schweiz geraten, zurück in die Türkei zu gehen.
Ich behaupte, nicht diese Ja-Wähler haben die Demokratie nicht verstanden, sondern diejenigen, die mit einem Wählerentscheid ausschliesslich dann einverstanden sind, wenn das Ergebnis ihrer eigenen Gesinnung, in der Regel also Links-Grün ist, entspricht. Natürlich kann man über die Manipulation der Presse diskutieren, natürlich ist es eine Sauerei, dass kritische Journalisten verfolgt und verhaftet werden. Auch wenn gerade die Manipulation der Presse eine ganz andere Grössenordnung hat als in Mitteleuropa, ist es doch auch hier selbstverständlich, dass missliebige Meinungen diskreditiert werden. Es gibt öffentlich keine Linkspopulisten, jedoch ist jeder konservative Politiker automatisch auch Populist. Es wird von denselben Leuten Toleranz gefordert gegenüber Migranten, lassen aber Toleranz gegenüber Migrationskritikern arg vermissen. Wieso auch nicht? Schliesslich ist man auf der richtigen Seite und hat damit das Recht und sogar die Pflicht, falsche Meinungen nicht einfach als falsch zu bezeichnen, sondern die Person zu verunglimpfen, die sich das Recht heraus nimmt, eine solche Meinung zu haben. Wie absurd ist es, dass bei Facebook Leute wie Du und ich andere Leute zensurieren, weil ganz normale meinungen geäussert werden. Dabei sollte doch wirklich allen klar sein, dass Zensur das letzte Mittel ist, um wirklich böse Wortmeldungen zu sperren.

ICH ICH ICH

Da wurde gestern auf allen Kanälen die Meldung verbreitet, dass in einem Flugzeug der United-Airline wegen Überbuchung drei Passagiere ausgelost wurden, die das Flugzeug wieder verlassen mussten.
Was ist passiert: Zwei der drei Auserkohrenen verlassen das Flugzeug, erhalten dafür 800 Dollar plus eine Übernachtung. Einer der Passagiere weigert sich und wird von Sicherheitspersonal recht brutal aus dem Flugzeug gezerrt. Der Passagier hat sich mit Händen und Füssen, vor allem mit heftigem Geschrei gegen die Aufforderung, das Flugzeugzu verlassen, gewehrt.

Wie also vorgehen? Jemand anders bestimmen? Was mich an der Sache stört ist der Umstand, dass andere Passagiere die Situation mit ihren Handys filmten und die Fluggesellschaft anprangerten. Aber niemand war bereit, mit dem Mann zu tauschen und freiwillig eine Nach in einem Hotel zu übernachten. Dabei wäre das die einzige machbare Alternative gewesen. Nein, man prangert die Fluggesellschaft an. Die hat aber auch nichts gemacht, was jede andere Fluggesellschaft auch macht, sie hat überbucht. Natürlich kann man die Frage der Überbuchung von Plätzen grundsätzlich in Frage stellen. Nur muss man dann damit leben, dass halt Tickets entsprechend teuerer werden, und diesen Aufschlag will bei der Geiz ist geil-Mentalität niemand bezahlen.
Fazit: In unserer narzistischen Zeit ist sich jeder selbst der Nächste. Freiwillig zurücktreten zu Gunsten der Allgemeinheit? Sicher nicht, Jeder beharrt auf seinem Recht. Nur:

So wird das nichts mit unserer Gesellschaft. So wird es bald dazu kommen, dass im Zweifelsfall der Stärkere sich durchsetzt. Was wieder zur Frage führt, mit welchen Mitteln man sich dagegen wehrt. In letzter Konsequenz wird also um jeden Pippifaz ein kleiner Krieg inszeniert. Was gerade deshalb besonders absurd wird, weil wir ja jeden Krieg, jede Waffengewalt verbieten wollen. Und eigentlich ganz friedliche Zeitgenossen sind. Es sei denn, jemand steht uns gerade vor der Sonne, oder vermittelt uns den Eindruck, mehr Rechte zu haben als wir selbst.

Natur als Happening

Heute bin ich an einem wunderschönen Frühlingstag rund um Heiden spazieren gegangen. Auffallend war der Lärm der Motorräder, die von ihren Fahrern vielleicht zur ersten Fahrt im Frühling benutzt wurden. Gefühlt fuhren alle im zweiten Gang durch die Landschaft, ein wildes Gebrüll voll aufgedrehter Motoren knallte durch die Landschaft. Wie kleine Kinder haben Motorradfahrer in erster Linie Freude an ihren Geräten, wenn diese möglichst laut lärmen. Schade, ohne diese unnötige Belästigung könnte man doch viel entspannter miteinander leben…!
Eigentlich wollte ich aber über ein anderes Thema schreiben: Natur als Happening, als Freiluft-Sporthalle. Endlich kann man mit den Mountain-Bikes wieder durch Felder und Wälder rasen. Natur? Vogelgezwitscher? Eichhörnchen & co.? Diese werden nicht wahrgenommen, gilt es doch, sich voll zu konzentrieren auf der rasenden Fahrt. Bergab werden durch die bremsenden Räder tiefe Furchen in den Boden gezogen, die beim nächsten Regen zu wilden Sturzbächen werden. Ich denke sogar, wenn sich die Radfahrer dieser Problematik bewusst wären, würden einige ihr Fahrverhalten ändern, vielleicht sogar Fahrtrouten anderst planen. Und gerade das ist so auffallend: Wir schreiben in Foren und in sozialen Netzwerken über unsere tolle Beziehung zur Natur, rühmen uns, besonders schonend zu leben. Vermutlich hat aber keine Generation vor uns so naturfremd gelebt. Und diese Schizophrenität scheint mir typisch wie nichts zu sein: Wir haben jeden Kontakt zur Natur verloren und wir wissen das auch, aus Frust darüber und zur Wiedergutmachung wählen wir linksgrün und ärgern uns danach über deren absurden Gesetzvorschläge und auch darüber, dass wir durch unsere Stimmen mitschuldig sind an solchen Gesetzen. Ausweg…?

Herzlich willkommen auf meiner Testseite

Dies ist meine WordPress Homepage zum Testen und veröffentlichen von verschiedenem Inhalt. Bald wird hier auch das erste selbsterstellte Thema ersichtlicht sein, damit die Seite grafisch aufgepeppt wird.

Leider ist der Inhalt derzeit noch knapp bemessen. Deshalb schlage ich vor, unsere Familienseite www.strassmann.info oder meine ‚gewebliche‘ Seite www.strassmann.biz zu besuchen.

Vielen Dank für das Verständnis und – bis Bald!

Paul Strassmann